Konstruktivismus & Systeme (abgeschlossen)

Beobachter erster Ordnung beobachten w a s sie beobachten. Sie sehen alles. Alles was sie sehen. Beobachter zweiter Ordnung beobachten w i e beobachtet wird. Sie sehen auch, was die anderen nicht sehen. Deren "Blinden Fleck". Nur was sie selber nicht sehen, dass sehen sie nicht. Wie wird Realtität trotz des Wissens um Nicht-Wissen immer wieder neu stabil konstruiert? Wie kann man Realität beobachten? Und was heißt dies für das Denken?

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Ernährungssoziologe mit den Schwerpunkten: Ernährungskultur, Ernährungssoziologie, Ernährungsethnologie, Kulinarisches Kino, Agrarsoziologie, Agrarpolitik, Soziologie des Kulinarischen, Ernährungstrends, Ernährungsstile, Gesundheit & Gesundheitswahn, Medizin, Sebstvermessungstechniken, Self-Tracking, Kommunikation, Kultur, Konsum, Gastronomie // mehr Infos unter: http://www.APEK-CONSULT.de

Sonntag, April 23, 2006

Also wenn ich nicht sagen kann, was eine Konstruktion ist, weil das, als was sie erscheint, sie immer nur von einer Beobachterwarte aus gesehen ist, dann will ich mich der Deutung von Konstruktion über ihre Funktion die sie erfüllen muss, damit ich etwas als Konstruktion bezeichne, nähern. Und da schreibt Luhmann in "Die Realität der Massenmedien" auf S.19, dass Konstruktionen benötigt werden, um die primäre Realität von beobachterinternen Kognitionen, die bei der Anwendung / Überprüfung Inkonsistenzen nach sich ziehen, zu stützen und ihnen zu erfolgreichen Konsistenzprüfungen zu verhelfen. Also wenn einmal ein "Eifelturm" und ein anderes mal eine "Abtei Cluny" beobachtet wird, konstruiere ich mir das Konstrukt "Ich bin auf einer Fahrt durch Frankreich". - Das geht jetzt wohl in die Richtung was konstruiert wird.
Und ist das Wie nicht immer abhängig vom konstruierenden System (Soziologie, Tourismus, Technik etc.) ?