Konstruktivismus & Systeme (abgeschlossen)

Beobachter erster Ordnung beobachten w a s sie beobachten. Sie sehen alles. Alles was sie sehen. Beobachter zweiter Ordnung beobachten w i e beobachtet wird. Sie sehen auch, was die anderen nicht sehen. Deren "Blinden Fleck". Nur was sie selber nicht sehen, dass sehen sie nicht. Wie wird Realtität trotz des Wissens um Nicht-Wissen immer wieder neu stabil konstruiert? Wie kann man Realität beobachten? Und was heißt dies für das Denken?

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Ernährungssoziologe mit den Schwerpunkten: Ernährungskultur, Ernährungssoziologie, Ernährungsethnologie, Kulinarisches Kino, Agrarsoziologie, Agrarpolitik, Soziologie des Kulinarischen, Ernährungstrends, Ernährungsstile, Gesundheit & Gesundheitswahn, Medizin, Sebstvermessungstechniken, Self-Tracking, Kommunikation, Kultur, Konsum, Gastronomie // mehr Infos unter: http://www.APEK-CONSULT.de

Mittwoch, April 19, 2006

Wenn ich schreibe, dass meine soziologische Realtität konstruiert ist und ich das Wort durch eine Beschreibung ersetzen müsste, dann würde ich bezüglich der Soziologie - jetzt erst einmal vorsichtig - annehmen, dass ich beschreibe wie Beschreibungen etwas bestimmtes (also von anderem unterschiedenes) beschreiben. Als Soziologe liegt das Erkenntnisinteresse auf sozialen Phänomenen, also Beschreibungen, die sich selbst durch Kommunikation schreiben.
Wobei ich die ganze Zeit mitlaufen lassen muss, zu beobachten und zu beschreiben wie ich (bzw. die Soziologie) beobachte und beschreibe. Weil ich ja eigentlich gerade durch meine soziologische Form der Beobachtung und Beschreibung erst das unterscheide, was ich beobachte und beschreibe und es auch dieses erst dann wirklich gibt. Nämlich für die Soziologie / mich.
Jetzt, vorerst, bedeutet das spezifisch konstruktivistische an der Soziologie für mich: Das sie, weil sie mit Kommunikation über Kommunikationen kommuniziert, eigentlich sich selbst kommuniziert - und dabei, damit es auch weiterläuft, nach neuen Unterscheidung ausschau hält.
Wenn im Konstruktionsbüro Türme konstruiert werden, dann am Soziologenschreibtisch Text über Text.