Konstruktivismus & Systeme (abgeschlossen)

Beobachter erster Ordnung beobachten w a s sie beobachten. Sie sehen alles. Alles was sie sehen. Beobachter zweiter Ordnung beobachten w i e beobachtet wird. Sie sehen auch, was die anderen nicht sehen. Deren "Blinden Fleck". Nur was sie selber nicht sehen, dass sehen sie nicht. Wie wird Realtität trotz des Wissens um Nicht-Wissen immer wieder neu stabil konstruiert? Wie kann man Realität beobachten? Und was heißt dies für das Denken?

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Ernährungssoziologe mit den Schwerpunkten: Ernährungskultur, Ernährungssoziologie, Ernährungsethnologie, Kulinarisches Kino, Agrarsoziologie, Agrarpolitik, Soziologie des Kulinarischen, Ernährungstrends, Ernährungsstile, Gesundheit & Gesundheitswahn, Medizin, Sebstvermessungstechniken, Self-Tracking, Kommunikation, Kultur, Konsum, Gastronomie // mehr Infos unter: http://www.APEK-CONSULT.de

Dienstag, April 18, 2006

Eröffnung & erste Konstruktionsversuche

Mein Interesse an diesem Blog ist es – unter anderem – Kommunikationen über Konstruktivismus und Systeme zu produzieren und sie einem Widerstand auszusetzen. Daran würde sich meine erste Frage anschließen: Werden und können Konstruktionen „falsifiziert“ werden und ist das d i e Methode um brauchbare von unbrauchbaren Konstruktionen zu trennen? Ist brauchbar / unbrauchbare überhaupt eine brauchbare Unterscheidung für dieses Problem?

In „Soziale System“ schreibt Luhmann (S.30), dass sich das Erkenntnisinteresse der Systemtheorie auf reale Systeme in einer wirklichen Welt bezieht. Sicher handelt es sich dabei um Systeme, die für die Systemtheorie real sind, wie Farben für die menschliche optische Wahrnehmung real sind. Das heißt, dass diese Realität Beobachterabhängig ist, sie ist „systemrelevant, aber gleichwohl objektiv“ (SS. 244). Sind Beobachtungen dann auch für Außenstehende nachvollziehbar? Wenn ja, müssen sie dann aber die beobachtungsrelevanten Positionen zu verstehen versuchen?