Die Frage, wie es kommt, dass jemand Gesellschaft sieht, wird meines Erachtens durch die Beobachtung der Unterscheidung Gesellschaft\Nicht-Gesellschaft beoabachtet. Man sieht, dass Gesellschaft beobachtet wird und kann nur noch versuchen zu beobachtet was dabei wie beobachtet wird. Eine Gesellschaftstheorie beobachtet immer schon Gesellschaft, sie kann gar nicht anders als Gesellschaft\Nicht-Gesellschaft zu beobachten und kann sich nur noch reflektieren, wie sie ihre Operationen des Beobachtens dieser Unterscheidung mit Blick auf Gesellchaft\ vollzieht.
Gewonnen ist ja damit, dass man "alles" Soziale erklären kann - das von der Theorie als Soziales bezeichnet wird.
Wer keine Gesellschaft beobachten kann, der kann nun mal keine Gesellschaft sehen - und muss auch nicht.
Das wäre jetzt mein - unproffesioneller Tip - den ich einfach so abgebe, ohne Reputationen, ohne in ein Buch gesehen zu haben (weil ich auf Reisen binm und kein passendes (!!) dabei habe), im Dunkel stehend, mit dem Streichholz leuchtend. Bereit mir auch mal den Kopf an einem Ast zu stoßen, während ich dem Licht eines Glühwürmchens, einer Elfe oder dem leuchten eines Streichholzes eines anderen verirrten Theoretikers folge, um zu sehen, ob es eigentlich noch etwas Außeralltägliches gibt in der Welt, in der alles Außeralltägliche Alltägliche geworden ist. (Immer auch bereit in eine andere Richtung alleine weiterzugehen)
Was schreiben denn die Personen v.Foerster, Maturana und Glasarsfeld zum erkennenden Erkennen? Können sie ihr Erkennen erkennen? Können sie das Erkennen anderer erkennen?

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