Die Sender-Empfänger - Metapher ist sicher wenig sinnvoll. Da ja eigentlich nichts abgeben oder gesendet wird(außer vielleicht die von dir erwähnten Elektroimpulse). Besser wäre sicherlich von Schreiber und Leser zu sprechen. Wobei beide sicherlich gleichzeitig Leser eines Post sind, aber nicht Schreiber.
Sozial wäre wohl, dass es auf beide ankommt in diesem Blog. Würde ich mich nur mit mir alleine befassen, würde ich vielleicht denken oder fühlen, aber nicht "kommunizieren", was im Verhältnis zum Denken oder Fühlen ganz andere Möglichkeiten und Einschränkungen mit sich bringt.
Gesellschaft würde ich als einen Kommunikationshorizont beschreiben, auf den die einzelnen Kommunikationsbeiträge verweisen, indem sie so stattfinden können, wie sie stattfinden. Dabei würde ich nicht sagen, dass die einzelnen Kommunikationen nur so stattfinden können wie sie stattfinden, aber sie können nicht unendlich viele Möglichkeiten realisieren.
Dann könnte man vielleicht sagen, dass, wenn Sprache nicht nicht-sinnvoll benutzt werden kann (...ich weiß gerade nicht: Sind Paradoxe nicht doch "nicht-sinnvoll", bis sie entfaltet werden?), die Gesellschaft einen Sinnhorizont zur Verfügung stellt, in dem einzelne Kommunikationen ihre Sprachverwendung mit speziellen Sinnselektionen verwenden können.
...
Erklärungen bilden einen Pool für weitere Erklärungen, meinetwegen auch für solche, die die ersten widerlegen. Warum dass so ist weiß ich nicht. Aber interessant ist, dass verstanden wird (daran anzuschließen) und "wie" wir das machen. Und das wie, um das geht es doch hier... "Wie werden welche Begriffe benutzt?"
...
eine völlig andere Frage an den "Radikalen Konstruktivisten": Wo liegt deiner Ansicht nach eigentlich der Unterschied Subjektivismus/Idealismus zum radikalen Konstruktivismus?

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home