Warum Konstruktion statt Hypothese?
??? Gute Frage! [Konstruktion # Hypothese] - ist bei mir wohl undifferenziert beobachtet worden. Werde versuchen den Unterschied klarzubekommen.
Wäre es hier nicht viel einfacher zu sagen: Die Hypothese xy ist in ihrem empirischen Gehalt falsifizierbar.
Dem würde ich auch zustimmen. Wäre einfacher...
Ja, diese Redeweise scheint mir sinnvoll: Ich konstruiere ein Maschine und die ist dann unbrauchbar.
...oder eine Sehenswürdigkeit
...oder eine Gesellschaftsbeschreibung
(ich frage mich allerdings, warum in diesem Blog immer wieder physische Phänomene (Maschinen, Türme) sofort als konstruiert einsichtig sind, kommunikative Phänomene aber nicht... Sind Maschinen per se konstruiert, oder "gebaut", "zusammengeschraubt" etc. und das wäre doch noch nicht "konstruiert", oder?
Das ist eine gute Implikation: Dazu würde ich gerne Explikationen in Form von Antworten sehen:
Wie ist diese Beobachtung möglich?
(ein Versuch:) Sie ist möglich durch den Gebrauch einer Unterscheidung. Mein Vorschlag wäre "Außeralltäglich]Alltäglich". Diese Unterscheidung wäre für das touristische System die Identitätsgrundlage - und zwar als Einheit beider Seiten, mit dem Beobachter "Tourismussystem" in der "Mitte". Ereignisse (bsp. Strand), die für diesen Beobachter wahrgenommen werden, werden dann bezüglich dieser Unterscheidung auf einer der beiden Seiten zu verortet ("Außeralltäglich") und dann bzgl. der daraus gewonnenen, systemspezifischen "Erkenntnis" ("Strand gilt als Außeralltäglich) mit Anschlüssen (In Katalogen offeriert) versehen - oder nicht. Denn das touristische System behandelt nur jenes weiter, was als Außeralltäglich gilt. Der andere Wert der Unterscheidung dient nur dazu zu bezeichnen, was nicht anschlussfähig ist. Zumindest nicht so wie es beobachtet wurde.
Die Konstruktion besteht dann in der Unterscheidung, die keine ontologische Wesensbestimmung, sondern eine vom Beobachter hergestellt Weltinterpretationsleistung ist, die nur für diese Unterscheidungsposition gilt und nicht außerhalb dieser.
Als Folge daraus, kann man dann Beobachtungen (die können aber doch in Hypothesenform formuliert sein, oder?) wohl wirklich nicht falsifizieren (was bedeuten würde, sie wären "falsch", "unwahr"), sondern nur negieren, also als Nicht-Anschlussfähig zu bezeichnen.
was überhaupt beobachtet wurde.
Es wurde beobachtet, was beobachtet wurde und dass wurde dann einer der beiden Unterscheidungswerte zugeordnet. "Parkplatz" war also keine Fehlbeobachtung, sondern nur eine Nicht-anschlussfähige Beobachtung
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Was meinst Du mit "in Deiner Systemtheorie"?
bezog sich auf deinen Post vom April 25, 2006.

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