Konstruktivismus & Systeme (abgeschlossen)

Beobachter erster Ordnung beobachten w a s sie beobachten. Sie sehen alles. Alles was sie sehen. Beobachter zweiter Ordnung beobachten w i e beobachtet wird. Sie sehen auch, was die anderen nicht sehen. Deren "Blinden Fleck". Nur was sie selber nicht sehen, dass sehen sie nicht. Wie wird Realtität trotz des Wissens um Nicht-Wissen immer wieder neu stabil konstruiert? Wie kann man Realität beobachten? Und was heißt dies für das Denken?

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Ernährungssoziologe mit den Schwerpunkten: Ernährungskultur, Ernährungssoziologie, Ernährungsethnologie, Kulinarisches Kino, Agrarsoziologie, Agrarpolitik, Soziologie des Kulinarischen, Ernährungstrends, Ernährungsstile, Gesundheit & Gesundheitswahn, Medizin, Sebstvermessungstechniken, Self-Tracking, Kommunikation, Kultur, Konsum, Gastronomie // mehr Infos unter: http://www.APEK-CONSULT.de

Samstag, April 29, 2006

Unsicher ob ich jetzt eine konstruktiven Anschluss an vorhergesagtes finde, würde ich feststellen, dass Luhmann bzgl. des operativen Konstruktivismus immer wieder "Selbstreferenz" (was rechnet das System sich selbst zu) und "Fremdreferenz" (was rechnet es seiner Umwelt zu -- obwohl es selbiges nur intern entwickelt haben kann) unterscheidet und beides als innersystemisch verortet (als Unterscheidungen) in Abrgenzung (Differenz) zu seiner undurchschaubaren Umwelt.

Ich könnte mir gerade vorstellen, dass die "allgemeine" Systemtheorie tatsächlich, wie du schreibst, eine Theorie des Erklärens ist, die Luhmann aber - als Soziologe - für die Soziologie konstruktiv verwendbar gemacht hat und es deshalb zu einer augenscheinlichen Vermischung kommt, aber es schon differentes ist. Nämlich Systemtheorie als Selbstreferenz und Soziologie als Fremdreferenz.

Gibt es in deiner Systemtheorie die Begriffe Selbst- und Fremdreferenz?